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Wir haben lange vom Leben an Bord geträumt und nun leben wir den Traum. Geplant ist eine Weltumsegelung in aller Ruhe und ohne Zeitdruck, wir werden sehen was daraus wird. Erwartet bitte auf dieser Seite keine Romane, wir werden uns bemühen Fakten und Fotos sprechen zu lassen. Für Anregungen, Verbesserungsvorschläge etc. sind wir immer offen.

23.09.2018

Arbeit im Ueberfluss

Da waren wir gerade in Martinique angekommen, schon ging es los. Hurricanewarnung, da kam doch so ein Brummer genau auf Martinique zu. Allgemeiner Aufruhr, nur wir machten nichts. Nach Einsicht in die Wassertemperaturen des Atlantiks, Internet sei dank, gingen wir davon aus, dem Hurricane geht die Puste aus. So war es dann auch.

Allgemeiner Bootscheck, dabei startete der Motor zwar, war aber nicht wieder dazu zu bewegen auch mal auszugehen. Im Endeffekt musste die Spritzufuhr gekappt werden. Der Fehler war schnell gefunden, Zuendschloss defekt und ein paar Kabel (zum Anlasser und den Gluehkerzen) waren schon ordentlich angeschmort. Da wurden beim Einbau des Motors einfach zu duenne Kabel gelegt. Neues Zuendschloss eingebaut, neue und dickere Kabel verlegt. Nun springt der Motor viel schneller und leichter an und geht auch wieder aus. Erste Reparatur erledigt.

Le Marin ist nun mal das Einkaufsparadies der Karibik, also haben wir entsprechend Vorraete gebunkert. Das brachte auch ein paar Wechsel der Ankerplaetze mit sich, mit einem vollbeladenen Dinghy wird die Ladung schnell nass. Also nahe am Leader-Price geankert (schlechtes Wasser und laut) eingeladen und wieder an den schoenen Ankerplatz zurueck. Das ging immer gut, nur am Freitag, wir wollten Richtung Grenada starten, nicht mehr. Die Ankerwinch gab beim Anker auf Rauchsignale von sich, das wars dann erstmal. Anker wieder runter und die Ankerwinch auseinander genommen. Die ist zwar erst 30 Jahre alt, aber die notwendigen Ersatzteile sind nicht mehr aufzutreiben (Internet). Am naechsten Tag dann wieder Anker auf,, diesmal mit Muskelkraft des Skippers und Kurs Grenada.

In Grenada angekommen haben wir erstmal in den einschlaegigen Zubehoerlaeden nach einer neuen Ankerwinch geschaut. Bei den Preisen ist man schnell nahe einem Herzinfakt, also nicht in Grenada kaufen bei den Amis sondern in Deutschland bei SVB bestellen. Versand per UPS, inkl. aller Nebenkosten war es dann fast 1000 US $ guenstiger als in Grenada. Vor dem Einbau stehen aber noch ein paar Umbauten an, die neue Winch ist ein Stueck groesser als die alte, da wartet noch genug Arbeit.

Wir haben Regenzeit, da mussten wir erstmal das gute Wetter ausnutzen und das neue Rutschersystem fuer das Grosssegel montieren. Wie immer steckt der Teufel im Detail, die Slugs (Passstuecke die in die Mastnut geschoben werden) waren um ca. 0,8 mm zu dick. 130 Stueck mussten also beidseitig mit der Feile je 0,4 mm verduennt werden. Pro Stueck waren das ca. 150 Feilenstriche, das ganze hat drei Tage gedauert und anschliessend brauchten die Haende erst mal eine Pause. Danach wurde dann die Mastschiene Stueck fuer Stueck nach oben geschoben und festgeschraubt, das ging natuerlich auch nicht ohne hier verklemmen und da festsitzen von statten. Zum Abschluss mussten dann nochmals alle 130 Schrauben rausgedreht, mit Schraubensicherungsfluessigkeit versehen und wieder eingeschraubt werden. Eine wirklich nette Arbeit wenn man so im Mast haengt. Das Segel musste natuerlich auch von Christiane umgebaut werden, das macht ein Segelmacher nicht besser. Auf jeden Fall haben wir es im Zukunft deutlich leichter das Grosssegel hochzuziehen, zu reffen oder zu bergen.



















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