| Home | Crew und Schiff | Logbuch | Jahresverzeichnis | Weltkarte | Gästebuch | Impressum | Kontakt |
Logbuch
06.07.2017
27.06.2017
25.06.2017
19.06.2017
11.06.2017
06.06.2017
18.05.2017
04.04.2017
31.03.2017
21.03.2017
17.02.2017
11.02.2017
04.02.2017
25.01.2017
16.01.2017
01.01.2017
31.12.2016
27.12.2016
23.12.2016
18.12.2016
08.11.2016
02.10.2016
27.09.2016
13.09.2016
09.09.2016
28.08.2016
25.08.2016
07.08.2016
19.07.2016
26.06.2016
25.05.2016
22.05.2016
11.04.2016
03.04.2016
13.03.2016
24.02.2016
03.02.2016
31.01.2016
01.01.2016
31.12.2015
22.12.2015
13.12.2015
29.11.2015
31.10.2015
04.10.2015
15.09.2015
30.08.2015
21.08.2015
17.08.2015
30.07.2015
11.07.2015
25.06.2015
11.06.2015
23.05.2015
29.04.2015
20.04.2015
11.04.2015
05.04.2015
01.04.2015
28.03.2015
27.03.2015
17.02.2015
15.02.2015
22.01.2015
03.01.2015
30.12.2014
23.12.2014
17.12.2014
04.12.2014
27.11.2014
13.11.2014
23.10.2014
05.10.2014
03.10.2014
14.09.2014
10.09.2014
01.09.2014
20.08.2014
19.08.2014
12.08.2014
05.08.2014
01.08.2014
23.07.2014
20.07.2014
10.07.2014
05.07.2014
24.06.2014
16.06.2014
30.05.2014
19.05.2014
26.04.2014
19.04.2014
13.04.2014
06.04.2014
24.03.2014
16.03.2014
10.03.2014
05.03.2014
02.03.2014
28.02.2014
23.02.2014
22.02.2014
20.02.2014
01.02.2014
29.01.2014
25.01.2014
21.01.2014
08.01.2014
02.01.2014
01.01.2014
23.12.2013
18.12.2013
05.12.2013
01.12.2013
27.11.2013
24.11.2013
19.11.2013
09.11.2013
29.10.2013
25.10.2013
21.10.2013
10.10.2013
04.10.2013
20.09.2013
15.09.2013
04.09.2013
29.08.2013
21.08.2013
02.08.2013
Herzlich Willkommen auf unserer Webseite
Wir haben lange vom Leben an Bord geträumt und nun leben wir den Traum. Geplant ist eine Weltumsegelung in aller Ruhe und ohne Zeitdruck, wir werden sehen was daraus wird. Erwartet bitte auf dieser Seite keine Romane, wir werden uns bemühen Fakten und Fotos sprechen zu lassen. Für Anregungen, Verbesserungsvorschläge etc. sind wir immer offen.

06.07.2017

Planung? Voll daneben!

Unser Weg nach Osten , nur ein paar hundert Meilen. Durch die ständige Kreuzerei wird allerdings die Strecke mehr als verdoppelt, so haben wir seit Cuba schon mehr als 1000 sm zurückgelegt. Zur Verdeutlichung für die Nichtsegler ist auf Bild 1 unser Kurs auf dem letzten Teil bis Ponce auf Puerto Rico zu sehen.




An den vorgelagerten Inseln und Untiefen vorbei gingen wir in die Marina Ponce. Erstmal wieder den Dieseltank füllen, dabei wurden wir von einem freundlichen Segler darauf hingewiesen, dass bei Buchung von einer Woche die Marina deutlich günstiger sei. Also ins Büro und eine Woche in dieser wirklich schön angelegten Marina gebucht.














Am nächsten Morgen empfängt uns in der Pantry/Küche ein starker Dieselgeruch. Eindeutig kommt er aus der Bilge. Deckel abgenommen, die Bilge ist halbvoll mit Diesel. Erst mal schnell die elektrische Bilgepumpe ausgeschaltet, das wäre ein schönes Theater wenn wir den Diesel ins Hafenbecken pumpen würden. Danach die Tankanzeige überprüft, es fehlen bereits ca. 30 bis 40 Liter. Da die Bilge erst einen Tag vorher gereinigt worden war, konnten wir den Diesel zum grössten Teil in Kanister abpumpen. Der Tank lief nochmals um ca. 20 l aus, dann war Ruhe. Also war das Leck irgendwo in dieser Tankhöhe oder es hatte sich wieder verschlossen. Den Diesel unserer ebenfalls vollen Ersatzkanister konnten wir an benachbarte Boote abgeben und den restlichen Diesel aus dem Tank in die Kanister umpumpen. Die nächsten Tage hatten wir auf jeden Fall den deutlichen Parfümgeruch von Diesel in der Nase.
Dann ging die Arbeit erstmal richtig los, die Holzverkleidung abbauen und den Stahltank ausbauen. Da der Tank zu gross für den Niedergang war, musste er dann auch noch in der Mitte durchgesägt werden. 2 mm Stahlblech, über 2 Stunden mit der Stichsäge gearbeitet und ein halbes Dutzend Sägeblätter gingen drauf.










An dieser Stelle müssen wir uns bedanken. Direkt am ersten Tag bekamen wir Kontakt mit einem gegenüber liegenden Boot, von der Nationalität zwar Amerikaner, in Wirklichkeit aber multikulturell. Viel mehr Latino als Amerikaner, was sie auch selbst so bestätigten. Auf jeden Fall kam sofort nach dem ersten Kontakt das Angebot, wenn wir was bräuchten, Einkaufen etc., sie würden uns fahren. Die Marina liegt 6 bis 7 km von der Stadt entfernt, so dass wir dieses Angebot gerne annahmen. Gary mit Anita und den Twins Silvie und Sally aus einer vorherigen Ehe, waren in den nächsten Wochen sehr liebe und hilfreiche Freunde. Von Ihnen wurde dann auch der Kontakt zu einem guten und preisgünstigen Tankbauer in der Stadt hergestellt, nach einer Woche konnten wir den neuen Tank einbauen.










Da wir in der Marina Wifi hatten, konnten wir natürlich in der Wartezeit einige Berichte fertigstellen und Kontakt mit anderen Freunden halten. Auf den ganzen Fahrt von Cuba bis zur Dom.Rep. sahen wir immer heftige Gewitter, weit genug von uns entfernt. Da wir wussten, das Birgit und Bernd von der SY Rebell ein paar Stunden hinter uns segelten und auch noch zur Ile a Vache/Haiti wollten, hatten wir schon ein mulmiges Gefühl. Leider hat sich dieses Gefühl bestätigt, das Boot der Beiden hat der Blitz genau an dieser Insel voll erwischt, die gesamte Elektrik/Elektronik war hinüber. Birgit und Bernd sind dann auch nach Puerto Rico gefahren und haben uns dann in Ponce besucht. Wir haben einen sehr schönen Tag miteinander verbracht, frei nach dem Motto, sich mal den ganzen Frust von der Seele reden. Ponce hat einen sehr schönen alten Stadtkern, Mittelpunkt sind die Kathedrale mit angebauter Feuerwehrwache an der Rückseite. Letztere ist allerdings heute nur noch ein touristischer Höhepunkt, in Betrieb ist sie nicht mehr.


















Wer jetzt glaubt, nur die Reparatur der Tankanlage hätte angestanden, weit gefehlt. Schon auf der Fahrt zur Dom.Rep. hatten wir einen Wassereinbruch im Vorschiff, es kam durch den Ankerkasten ins Boot. In Ponce wurde also erstmal die Serviceklappe zum Ankerkasten so weit vergrössert, dass zumindest der Kopf und ein Arm hindurchgingen. Zur Erklärung, der Ankerkasten ist in 2 Sektionen unterteilt. In der oberen steht die Ankerwinsch, dieser Bereich ist vom Deck aus durch einen grossen Deckel erreichbar. Darunter liegt dann der Kettenkasten, durch diesen hindurch geht ein Ablaufrohr vom oberen Teil nach draussen. Dieses Rohr soll überkommendes Wasser wieder ins Meer leiten. Tat es aber nicht, es hatte mehrere dicke Lecks, durch diese strömte das Wasser dann letztendlich durch den Kettenkasten ins Vorschiff. Zudem hat die Werft die Rückwand des Ankerkastens zum Schiff nur aus Bootsbausperrholz gebaut und nicht von innen mit Epoxy und Matte abgedichtet. Das alles haben wir dann nachgeholt und das Ablaufrohr entsprechend verstärkt. Aussen dann noch eine Schlagblende vor das Ablaufloch, auch dieses Problem gehört hoffentlich der Vergangenheit an.












Zum Schluss dieses Berichtes noch ein paar Fotos von der schönen Clubanlage der Marina, da kann man sich wirklich wohlfühlen. Dieses umso mehr, als dass wir von allen Mitarbeitern der Marina aber auch von den Clubmitgliedern immer sehr, sehr freundlich behandelt wurden. Das ging deutlich über die normal, geschäftsmässige Freundlichkeit hinaus.Wir sind dann ja auch einen kompletten Monat geblieben.














Unsere Planung, zu dieser Zeit schon längst in einer Hurrican sicheren Zone zu sein, war deshalb für die Katz. Fast 2 Monate sind wir später dran und gehen jetzt so schnell als möglich weiter, erst ein Stück nach Ost und dann nach Süd.



| Wolfgang und Christiane Risse | Copyright (c) 2013 - 2017 || www.sy-libertina-II.de |