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04.04.2017
Havana Teil 2

Natürlich wird im ganzen Land immer wieder an die Revolution von 1959 erinnert. Auffallend ist hierbei, dass Fidel oder Raul Castro ganz wenig in Erscheinung treten, am häufigsten wird auf Ernesto „Che“ Guevara und auf Camilo Cienfuegos hingewiesen. Das Portrait von Che ist allgegenwärtig.
Für den Besucher von Havana ist deshalb ein Besuch im Museum der Revolution nahezu Pflicht. Früher hat Fidel von diesem Gebäude aus die Geschicke Cubas gelenkt. Auf dem Platz davor steht der kleine Schützenpanzer, von welchem Fidel die Operation in der Schweinebucht aus gelenkt hat. Damals versuchten Exilcubaner mit Hilfe der CIA in Cuba zu landen um eine Gegenrevolution zu starten. Eine der empfindlichsten Niederlagen für die USA.




















Noch eins auf die Nase bekamen die USA, als sie an der Fassade der US-Botschaft in Havana einen riesigen Bildschirm installierten und darauf Sprüche gegen Fidel Castro und das Regime laufen liessen. Die Antwort der cubanischen Regierung war einfach aber wirkungsvoll, auf dem Platz vor der US-Botschaft wurde ein Wald von Flaggenmasten aufgestellt, die Fahnen versperrten dann den Blick auf den Riesenbildschirm.






Churros, kannten wir schon von Spanien und Portugal, aber auch hier in Havana sehr lecker. Hier an dem Casa del Chocolate stand der beste Churrosstand, immer sehr gut besucht. Der Teig wird mit hohem Druck ins siedendheisse Schmalz gedrückt, ausgebacken und nachdem das Fett abgetropft ist in Portionen geteilt. Brauner Zucker drüber, lecker. So eine Tüte voll hat 0,50 CuC gekostet, da kann man nicht meckern.
Genauso lecker war es beim Mittagsessen und dem Nachtisch. So ein Lokal wird schnell sehr voll, wie man auf den Fotos sieht.
















Auffallend in allen Städten auf Cuba ist, dass versucht wird die alten Häuser zu retten oder zumindest die Fassaden zu erhalten. Wenn das mal unsere Stadtväter vor 60 oder 70 Jahren auch getan hätten, auch unsere Städte sähen viel besser aus. Sicherheitsvorschriften scheint es hier nur sehr wenig zu geben, mit dem Hochdruckreiniger an einem einfachen Seil hängend die Fassade abspritzen, in Deutschland wohl undenkbar. Überhaupt ist Baumaterial sehr kostbar, die Steine werden im Kastenwagen angeliefert und dann mit Handkarren in die Baustelle gebracht. Alles eine Folge des US-amerikanischen Embargos.










Zu Cuba gehört natürlich auch das wichtigste Exportgut, die Cigarren. Auf dem Foto eine Cigarrenfabrik die nicht mehr in Betrieb ist, im Erdgeschoss aber noch einen sehr exklusiven Verkaufsraum hat. So eine Cohiba kostet das Stück 13 CuC, viel Geld was man mit so einem dicken Brummer in die Luft bläst. In Cienfuegos haben wir dann eine Cigarrenfabrik in Betrieb besucht, Fotos durften leider nicht gemacht werden. Die Bezahlung der Arbeit hier auf Cuba ist allerdings nach unseren Vorstelllungen sehr merkwürdig. So eine gute Cigarrendreherin bekommt einen monatlichen Grundlohn von 200 CuC für täglich 105 Cigarren, wenn sie mehr dreht oder rollt gibt es noch einen Akkordzuschlag. Darüber hinaus gibt es noch ein Deputat, das heisst sie kann einige Cigarren verqualmen oder verkaufen. Wenn man demgegenüber den Lohn von Ärtzen oder Lehrern sieht, zwischen 20 und 80 CuC im Monat, kann man bei diesen Menschen eine Unzufriedenheit verstehen.






Internet oder auch nur telefonieren, alles nicht so einfach. Zuerst Karten beim Anbieter Etecsa kaufen, meist mit Schlange stehen verbunden, dann zu einem der Hotspots in der Stadt oder in ein gutes Hotel gehen um eine Verbindung zu bekommen. Internet Zuhause, für uns selbstverständlich, gibt es nur für sehr wenige und bevorzugte Personen . An den Hotspots ist dann auch sehr viel Betrieb und die Sitzplätze sind schnell besetzt. Die guten Hotels sind für die Cubaner natürlich tabu, die sind für die Touris bestimmt.






Die Menschen von Cuba sind durchgehend sehr freundlich und offen. Manche helfen natürlich auch gerne für ein Trinkgeld weiter, wenn man die Lebensumstände kennt, kann man nicht böse sein. Jeder versucht halt bestmöglich über die Runden zu kommen. Insgesamt gesehen geht es aber in kleinen Schritten vorwärts, wie wir es gehört haben.
Die dicken Coco-Schokoladekugeln, auf Bild 3, sehr süss und sie wurden auch nur schleppend verkauft. Musik ist in jeder Form zu erleben, von den cubanischen Bands über die Verkäuferinnen die laut singend ihre Waren anpreisen, auch hier natürlich wird immer nach einem Trinkgeld gefragt. Aber nicht penetrant und wenn man nichts gibt ist es auch ok.




















Dann waren unsere Tage in Havana auch schon wieder vorbei und es ging im Taxi zurück nach Cienfuegos. Die Autobahn ist 3-spurig, teilweise 4-spurig, ohne Absperrungen, Leitplanken oder sonstige Hindernisse. Rechts und links gibt es dann eine weitere Geländespur auf welcher die Pferdefuhrwerke und Fahrradfahrer unterwegs sind. Sogar Raststätten gibt es, wenn mal nur eine vorhanden ist, kann ein Stück weiter gewendet werden. So können alle die Raststätte besuchen. Der Taxifahrer auf der Hintour kannte die Fahrbahnschäden auf den gut 200 km Autobahn wohl auswendig, das ergab dann eine Fahrspurwechselei mit rechts überholen usw.. Die Geschwindigkeit ist auf 100 km/h begrenzt, wobei dies wohl nur ein Anhaltswert ist. In keinem unserer Taxis zeigten Tachometer oder Tourenzähler irgendwas an. Aber wir sind immer gut angekommen.








Wir liegen derzeit vor dem Fischereihafen von Casilda in der Bucht vor Anker, für den „Yachthafen“ ist unser Tiefgang zu gross. Hier gibt es ein paar grosse Touristenhotels. Dort ist das Internet super schnell, deshalb können wir die Havanaberichte einstellen.



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