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So schön geplant....

2 Wochen haben wir auf den richtigen Wind gewartet um nach Tobago segeln zu können. Letzten Donnerstag war es dann soweit, lt. Wetterbericht Ost-Süd-Ost Wind der in der Nacht auf Ost zurückdrehen sollte. Wir also unter Motor und Segeln los, die Windrichtung stimmte. Kurz vor Mitternacht, Grenada verschwand gerade aus unserem Sichtbereich, drehte der Wind weiter nach Süd statt zurück nach Ost. Nahezu gleichzeitig ging die Motorleistung zurück, dieses Spiel hatten wir ja schon mal auf dem Törn von St.Maarten nach Guadeloupe. Damals war es der Feinfilter, den bei 1 bis 2 m Seegang zu wechseln ist kein Vergnügen. Also umentschlossen und Kurs auf Trinidad gesetzt.
Am nächsten Mittag kurz nach 12 Uhr erreichten wir dann die Einfahrt nach Chaguaramas, die Strömung stand mit 3 bis 4 kn gegen uns. Ganz langsam kamen wir voran, dann ging der Motor aus. Dies wiederholte sich immer wieder, wir kamen in 2 Stunden gerade mal 300 m voran.
Dann kam Hilfe von einem freundlichen Fischer, dieser nahm uns in Schlepp bis zur nächstgelegenen Ankerbucht, der Scotland-Bay. Anker runter und erst mal den Motor abkühlen lassen.
Am nächsten Morgen dann Filterwechsel, Motor entlüften, dann lief er wieder. Aber nicht lange. Nach einer Meile, exakt vor der Einfahrt in den Coastguardhafen ging er wieder aus und startete auch nicht wieder. Anker runter, keine 3 Minuten später kam ein grosses Dinghy mit 5 Leuten von der Coastguard, was wir denn da machen würden. Nach unserer Erklärung sagte man uns, wir sollten noch kurz versuchen den Motor zu starten, wenn der nicht liefe sollten wir das Segel hochziehen, wir wären ja ein Segelboot.
Motor startete nicht mehr, also die Fock ausgerollt und gemütlich zur Grand Fond Bay auf Monos Island gesegelt. Wieder den Anker runter und dann ging die Fehlersuche richtig los. Den ganzen Samstag Nachmittag ohne Erfolg. Sonntag dann nochmals das ganze Spritsystem Schritt für Schritt geprüft, es kam Diesel, aber nach 10 Minuten ging der Motor immer aus.
Ein Segler aus Trinidad schleppte uns dann Montag früh nach Chaguaramas, wo wir dann erst einmal einklarierten. Immigration und Customs waren nach unseren langen Erkärungen, warum wir erst Montag und nicht schon am Freitag kamen, so freundlich keine Strafgebühr/Overtime zu erheben.
Vor Anker liegend haben wir nochmals die Spritversorgung überprüft, dann endlich war der Fehler klar. Die Dieselpumpe förderte nur unregelmäsig Diesel, immer wenn ich nachgesehen habe kam der Diesel, danach dann wohl nicht mehr. So ein blödes 50 Cent Teil war in 3 Teile zerbrochen, siehe Foto.



Der Voreigner hatte uns ja einiges an Ersatzteilen hinterlassen, so u.a. auch eine Dieselpumpe. Nachdem diese eingebaut war lief der Motor wieder einwandfrei.



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