| Home | Crew und Schiff | Logbuch | Jahresverzeichnis | Weltkarte | Gästebuch | Impressum | Kontakt |
Logbuch
18.10.2017
16.09.2017
05.09.2017
16.08.2017
11.08.2017
06.07.2017
27.06.2017
25.06.2017
19.06.2017
11.06.2017
06.06.2017
18.05.2017
04.04.2017
31.03.2017
21.03.2017
17.02.2017
11.02.2017
04.02.2017
25.01.2017
16.01.2017
01.01.2017
31.12.2016
27.12.2016
23.12.2016
18.12.2016
08.11.2016
02.10.2016
27.09.2016
13.09.2016
09.09.2016
28.08.2016
25.08.2016
07.08.2016
19.07.2016
26.06.2016
25.05.2016
22.05.2016
11.04.2016
03.04.2016
13.03.2016
24.02.2016
03.02.2016
31.01.2016
01.01.2016
31.12.2015
22.12.2015
13.12.2015
29.11.2015
31.10.2015
04.10.2015
15.09.2015
30.08.2015
21.08.2015
17.08.2015
30.07.2015
11.07.2015
25.06.2015
11.06.2015
23.05.2015
29.04.2015
20.04.2015
11.04.2015
05.04.2015
01.04.2015
28.03.2015
27.03.2015
17.02.2015
15.02.2015
22.01.2015
03.01.2015
30.12.2014
23.12.2014
17.12.2014
04.12.2014
27.11.2014
13.11.2014
23.10.2014
05.10.2014
03.10.2014
14.09.2014
10.09.2014
01.09.2014
20.08.2014
19.08.2014
12.08.2014
05.08.2014
01.08.2014
23.07.2014
20.07.2014
10.07.2014
05.07.2014
24.06.2014
16.06.2014
30.05.2014
19.05.2014
26.04.2014
19.04.2014
13.04.2014
06.04.2014
24.03.2014
16.03.2014
10.03.2014
05.03.2014
02.03.2014
28.02.2014
23.02.2014
22.02.2014
20.02.2014
01.02.2014
29.01.2014
25.01.2014
21.01.2014
08.01.2014
02.01.2014
01.01.2014
23.12.2013
18.12.2013
05.12.2013
01.12.2013
27.11.2013
24.11.2013
19.11.2013
09.11.2013
29.10.2013
25.10.2013
21.10.2013
10.10.2013
04.10.2013
20.09.2013
15.09.2013
04.09.2013
29.08.2013
21.08.2013
02.08.2013
11.06.2015
Ruhige Fahrt zur Insel der Wolken

Überraschung, die Fahrt von Martinique nach Bequia war ausgesprochen ruhig, etwas weniger Wind als in der Vorhersage geschrieben war. Auch mal schön, nach 22 Stunden ruhigem Segeln mit etwas Motorunterstützung für ein paar Stunden, wieder den Anker in der Admirality Bay fallen zu lassen.






Am Vortag gab es noch eine böse Überraschung, wir waren fertig zur Abfahrt, Motor starten, Pustekuchen, da tat sich nichts. Kein Piep vom Anlasser und auch am Motorpaneel keine Anzeige, also kein Strom da. Die Batterie war es nicht, Verdacht auf das Zündschloss, Fehlanzeige. Matthias von der SY Jasina, gelernter 1. Ingenieur in der Berufsschifffahrt, fand dann den Fehler. Im Kabelstrang steckte der Fehlerteufel. Die Motorenbauer müssen einen an der Waffel haben, für das Hauptkabel zum Zündschloss nehmen die 3 mm2!!!! Da fliessen mal schnell mehr als 40 Amphere durch, die Folge, das Kabel wird schön warm ( da verbrennt man sich die Finger dran ) und der Verbindungsstecker mit Bakelitgehäuse war schon geschmolzen. Neue Verbindung gemacht, da waren dann 4 Stunden um und wir haben die Abfahrt auf den nächsten Tag verschoben.

Wir lagen schon ein paar Tage vor Anker, da sieht plötzlich die Bordfrau, dass sich bei unserem kanadischen Nachbarn das Dinghy auf und davon macht. Also schnell das eigene Dinghy gestartet und den Ausreisser eingefangen und zurück gebracht. Der Nachbar , Derek, konnte sich nicht erklären wie der dicke Karabinerhaken aufgegangen sei, in Zukunft gibt es wieder einen vernünftigen Knoten. Zwei Tage später die nächste Rettungsaktion. Über das UKW Netz kommt der Ruf, dass ein grosses Boot durchs Ankerfeld treibt. Ab ins Dinghy, da ist die 60 Fuss (gut 17 m) Yacht von Björn, einem netten Dänen. Auf Drift gegangen und treibt gerade aus der Bucht. Zusammen mit 4 anderen Skippern fangen wir das Teil ein und versuchen es zur nächsten Boje zu schleppen. Erfolglos, aber dann kommt noch ein Schneeflöckchen mit festem Boot und 40 Ps Aussenborder, zusammen gelingt es dann doch. Die Ursache war schnell gefunden, die nagelneue Ankerkette war gebrochen, von 50 m Kette ( 13 mm) hing nur noch ein Rest am Schiff. Björn bedankte sich später bei allen Beteiligten (mit ein paar Flaschen Wein) und es stellte sich heraus, dass ein Verbindungsstück zwischen den 2 neuen 50 m Kettenstücken gebrochen war.










Nachdem wir schon fast 2 Wochen vor Anker lagen, taucht plötzlich die SY Sapphire mit Brigitta und Horst neben uns auf. Haben die Beiden doch auf der Fahrt bei 7 bis 7,5 kn Geschwindigkeit einen kapitalen Segelfisch /Sailfish von 2 m Länge gefangen. Der gehört zur Familie der Schwertfische, ein richtiger Kämpfer. Eine Stunde hat Horst mit ihm gekämpft bevor der Fisch an Bord war. Reiche Beute, fachgerecht zerlegt, bekamen auch wir eine anständige Portion ab.








Die meisten geben es ja nicht zu, aber in wieviel Badewannen schwimmt nicht so eine gelbe Ente a la Loriot. Bei uns nicht, wir schwimmen z.B. mit dieser netten Schildkröte. Mal was Anderes.







| Wolfgang und Christiane Risse | Copyright (c) 2013 - 2017 || www.sy-libertina-II.de |