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11.06.2017
Die Gärten der Königin

Wir gehen zurück zum Anfang der Cubareise. Von Jamaica aus ging es nicht sehr schnell nach Cuba, es war einfach zu wenig Wind. Dann segelten wir vorbei an Cabo Cruz in die Jardines de la Reina, ein Gebiet von ca. 250 x 100 km mit ein paar hundert kleinen und grösseren Inseln. Alles ist ein Nationalpark, also keinerlei Bebauung und kein Internet. Gemeinsam mit Dorothea und Frank vom Cat „Fradolin II“ ging es durch die Inselwelt. Das Wetter und der Wind waren leider so ungünstig, wir mussten fast 3 Wochen durch den „Garten“ fahren, bevor wir uns bei den Behörden melden und uns anmelden konnten. Damit verlängerte sich, natürlich von uns nicht gewollt, die Zeit auf Cuba um diese 3 Wochen. Konnten wir aber gut mit leben.
Die Inseln sind alle dicht mit Mangroven bewachsen, ab und zu findet man auch ein Stück Strand mit ein paar Palmen. Alles ist sehr flach und mit Riffen durchsetzt, also immer gut aufpassen.




























Mit den Dinghys ging es durch die Inselwelt, jede Menge Kormorane, Reiher, Pelikane und sonstige Vögel in den Mangroven. Nur wenn wir zu nahe kamen, ergriffen sie die Flucht. Ansonsten ist im Wasser meist nicht viel zu sehen, der Boden ist nahezu flächendeckend mit Seegras bewachsen.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass es auch Krokodile dort gibt. Also sind wir unbedarft ins Wasser und haben die Unterwasserwelt erkundet.




















Zum Teil mussten wir auch aussen an den Inseln vorbeisegeln, wenn es keine Riffpassagen gab. Dabei haben wir dann auch ab und zu mal die Angel ausgeworfen. Erst hing ein schöner Barracuda dran, da wir nicht wussten ob in diesem Gebiet Ciguatera vorkommt, ein heimtückisches Nervengift welches von Rifffischen aufgenommen wird und dann in der Nahrungskette halt bis zum Menschen kommen kann. Soll sehr unangenehm sein, also waren wir vorsichtig. Der Barracuda ging zurück ins Wasser, kurze Zeit später ging uns dann ein schöner Gelbflossenthun an die Angel. Der frisst keine Rifffische, aber wir essen ihn. Das gab ein leckeres Sushi.








Das ganze Inselgebiet wird von den einheimischen Fischern zum Fisch- und Lobsterfang genutzt. Jedes Fischerboot bekommt ein bestimmtes Gebiet für den Fang zugewiesen, ab und zu gibt es dann eine Fischstation wo vor allem die Lobster abgegeben werden. Die gehen dann an die Hotels für die Touristen. Die Fischer dürfen aber selbst auch welche essen oder sie tauschen diese gegen Rum, Seife oder auch Bares. Wir hatten das Glück ein Boot mit 8 Fischern kennen zu lernen, mit denen wir auch ausgiebig gegessen und getrunken haben. Leider können wir keine Fotos davon im Internet zeigen, das würde die Fischer womöglich in Schwierigkeiten bringen. Da ist der Sozialismus noch sehr streng, Es ist ihnen verboten ein ausländisches Boot zu betreten oder Lobster zu verkaufen. Sehr schade, die Tage mit unseren Fischerfreunden waren mit die schönsten in Cuba. Aber wir mit Lobster, das können wir zeigen.






Erster Teil der Fahrt durch die Jardines de la Reina ist damit beendet, weiter ging es nach Cienfuegos.

Die Rückfahrt durch die Inselwelt ging zusammen mit dem sehr schönen Cat „Pia“, kein Seriencat sondern ein Einzelbau von einem deutschen Bootsbauer. Eigner Dorothe und Peter. Nach einem Treffen mit „unseren“ Fischern und einem sehr schönen Abend, verliessen diese uns am nächsten Morgen. Das Wetter schlug um und es war für sie nicht mehr ratsam weiter zu fischen. Also zurück zum Heimathafen. Wir bekamen dann Zuwachs, die SY „Rebell“ mit Birgit und Bernd kamen an. Gemeinsam segelten oder motorten wir dann innen durch die Inselwelt bis zum Floatinghotel. Ein kleines, schwimmendes Hotel für Taucher und Angler. Wir fuhren mit dem Dinghy hin, um einen der besten Mojitos zu trinken. Da es sich um ein „allinclusiv Hotel“ handelt, ist man normalerweise auf Gäste wie uns nicht eingerichtet. Sie haben aber eine Ausnahme für uns gemacht, na dann Prost. Die Abende haben wir meist auf der „Pia“ verbracht, es ist halt mit Abstand das grösste Boot. Einmal gab es auch Lobster auf der „Rebell“, bzw. Lobsterpizza bei uns auf der „Libertina“. Dann ging unsere Zeit auf Cuba auch langsam dem Ende zu, der Aufbruch Richtung Santiago de Cuba nahte. Vorher verbrachten wir noch ein paar Tage zusammen mit den „Rebellies“ in Cabo Cruz. Die Pia ging sofort weiter um in Santiago auszuklarieren, ihr Visum lief ein paar Tage früher aus als unseres.



























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