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Zu den Holzbootbauern

In der Karibik gibt es nur noch 2 Inseln auf denen traditionell der Holzbootbau betrieben wird. Dies sind Petit Martinique und Carriacou. Unser Trip dorthin war leicht ruppig, zumindest die erste Hälfte. Von Bequia ging es vorbei an Canouan, Mayreau mit der schönen Ankerbucht Salt Whistle Bay und Union Island mit der Chatham Bay , Fotos 2 + 3. Da wir schon ausklariert hatten durften wir dort leider nicht mehr ankern.








Der Anker fiel dann wieder in der Tyrrel Bay auf Carriacou. Mit Ingrid und Jürgen vom Cat Maria Concordia haben wir dann die 2 Schiffswerften in Windward besucht. Da darf man sich natürlich keine Werft im üblichen Sinne vorstellen, das ist ein Platz direkt am Wasser unter Palmen. Dort werden dann mit einfachsten Mitteln die Schiffe gebaut. Das Holz für Spanten und Kielschwein kommt aus Guyana, die Beplankung etc. wird aus einheimischen White Cedar Bäumen hergestellt. Wie wir selbst erlebt haben ist der Arbeitsplatz dort gefährlich, bei den Palmen handelt es sich um Kokospalmen. Die Kokosnüsse fallen nun mal einfach runter wenn sie reif sind, bei uns landete eine keine 3 m entfernt. Trifft die mal einen auf dem Kopf, gibt es nicht nur eine Beule.
Das erste Schiff, nur Kiel und Spanten, wird ein Cargoschiff, also kleiner Frachter. Das Zweite, schon deutlich weiter im Bau, wird ein 42 Fuss Segler, Gesamtgewicht des Holzbaues ca. 7 bis 8 to. Die Schiffe segeln sehr gut und, was für die Gewässer sehr wichtig ist, sie haben keinen grossen Tiefgang. Der Bau eines Schiffes dauert ca. 3 Monate und nur der Holzbau kostet 80.000 US $.
















Der Rückweg, alles mit den kleinen Raserbussen, ging quer über die Berge nach Hillsborough mit der grossen Bucht.






Vor ein paar Tagen sind wir dann genau in diese Bucht gefahren und haben uns hinter Sandy Island an eine Mooring gelegt. Das ganze liegt in einem Marinepark, also ankern ist nicht erlaubt, ebenso darf man nicht fischen. Das hält natürlich die grossen Fischfresser, Pelikane, Tölpel und Möwen nicht davon ab hier zu jagen. Bei dem Fischreichtum ein leichtes Unterfangen.

Carriacou heisst übersetzt : Insel von Riffen umgeben. Dem können wir nur zustimmen, hier liegt ein Riff hinter dem Anderen. Dazwischen ist es aber tief, man sieht selbst grosse Segler können dicht an Sandy Island vorbeifahren, zwischen den Riffen hindurch.


















Gestern hatten wir noch einen tollen Sonnenuntergang, heute hat es den ganzen Tag geregnet. Es ist halt Regenzeit, Natur und Menschen brauchen das Wasser auch dringend.







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