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Das ewige Wetterspiel

Die Fahrt von Grenada, Start war für Freitag morgens geplant, es goss wie aus Kübeln. Gegen 11 Uhr fuhren wir los, Strom gegen uns, nach 3 Stunden hatten wir die Nase voll und warfen den Anker vor St.George‘s. Am nächsten Morgen weiter nach Carriacou, tanken und ausklarieren. Segeln mit Motorunterstützung, wie gehabt.






Nach 3 Tagen ging es weiter Richtung Bequia, endlich mal vernünftigen Wind, etwas ruppig von der Welle aber ok. Auf Bequia schnell ein paar Einkäufe gemacht, es gab die letzten Mangos der Saison. Zusammen mit Karoline und Walter von der SY Toroa hatten wir ein leckeres und günstiges Abendessen (Lobster) für 50 EC $ (ca. 17 €). Am nächsten Tag sollten wir Südost bis Südwind haben, um die 15 Knoten, das sollte ein schöner Segeltag unter Spinacker werden. Sollte!!! Vom Wetterbericht traf exakt nichts zu. Wir hatten nur ganz leichten bis gar keinen Wind aus allen möglichen Richtungen, überwiegend bedeckter Himmel und Regen. Ganz einfach gesagt ein Sch….tag. Vor St.Lucia lief dann noch so eine Bettenburg vor uns vorbei, einmal die Pitons zeigen. Am Abend liefen wir in die Rodney Bav auf St. Lucia ein.








Am nächsten Tag weiterhin stark bedeckter Himmel, wir wollten ein paar Freunde treffen, deshalb blieben wir noch einen Tag. Mittags lief dann der Sieger der diesjährigen ARC Regatta nach 8 Tagen ein, dies mit ein paar Tagen Vorsprung vor den nächsten Booten. Eine Profi-Rennyacht mit Profis an Deck, wer soll bei einer Atlantiküberquerung mit normalen Serienyachten da mithalten?




Am Nachmittag, bis dahin hatten wir Ostwind, setzte plötzlich ein leichter Südwestschwell ein. Die Welle lief also gegen den schwächer werdenden Wind. Um 20. 05 Uhr wollten wir den Computer einschalten und uns den neuen Wetterbericht (wofür eigentlich?) ansehen, im bisherigen Wetterbericht war von einer Störung keine Rede. Keine 5 Minuten später haut uns eine 50 Knoten Windwalze aus Südwest fast von den Socken und es baut sich blitzschnell eine 1,5 bis 2 m hohe und kurze Welle auf. Rodeoreiten vor Anker. Das ging dann noch gut 2 ½ Stunden so, der Wind ging dann aber auf 30 bis 40 Knoten zurück. Gut das wir weit vom Ufer mit sehr viel Kette (70 m bei 5 m Wassertiefe) geankert hatten. Unser Anker hielt, bei einigen anderen Schiffen nicht. Kein grosses Problem wenn die Crew an Bord ist, das war aber nicht auf allen Booten so, wie wir am nächsten Morgen sehen konnten. Trotzdem eine sehr unangenehme Erfahrung so mehrere Stunden in Leegerwall ( wenn man vor der Küste liegt und der Wind auf´s Land weht) zu liegen. Das war übrigens keine kleine Störung, die Walze erstreckte sich über etwas mehr als 100 sm in der Breite. So etwas sollten die Meteorolo(Ü)gen eigentlich sehen.




Bei unserer Abfahrt nach Martinique kam dann noch so ein kleiner Luxuscruiser in die Bucht, man merkt die Hurricansaison ist vorbei und die Cruisersaison voll auf Touren. Der Trip nach Martinique war dann wie gehabt, erst reichlich Wind aus Ost, dann die nächste kleine Störung aus West und auch wieder nee Schippe Regen dabei. Jetzt liegen wir wieder in der Bucht von Le Marin, die notwendigen Reparaturen durchführen und die Vorräte auffüllen. Mehr davon in einem der nächsten Berichte, die kommen garantiert in kürzerem Abstand.





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