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19.05.2019
St.Martin/St.Maarten 20 Monate nach Irma

Ein Hurricane der Stufe 5, das war Irma und traf unter anderem auch St.Martin. Für einen Europäer unglaubliche Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h, ein schwerer Orkan an der deutschen Küste hat zwischen 120 und 150 km/h, zerstörten oder beschädigten 95 Prozent aller Gebäude. Bei weitem nicht nur Holzhäuser, auch Stein- oder Betonbauten waren betroffen. Eingelagert in den Hurricane bildeten sich noch Tornados, nach den Berechnungen der örtlichen Meteorologen seien dabei Windgeschwindigkeiten von über 500 km/h entstanden. Wenn man die Schäden sieht, absolut glaubhaft. 11 Menschen kamen um.
Nach dem Hurricane kamen dann noch die Plünderer, manche Geschäfte wurden 3 mal ausgeraubt, das Chaos war perfekt. Die oberen Chargen der Politik und Behörden hatten sich natürlich rechtzeitig aus dem Staub gemacht, so dass bei den Plünderungen auch Polizisten dabei gewesen sein sollen. Leider gab es auch dabei noch Tote, 3 Überfallene und ein Plünderer.
Wir haben einmal eine Reihe von Fotos aus den Jahren 2015 und 2016 den nunmehr aktuellen Bildern gegenüber gestellt.






















Auch von unserer Lieblingsbäckerei und Konditorei ist nicht viel übrig geblieben. Hier ist vermutlich ein Tornado vom Wasser über die Marktgebäude dann über die Gebäude von Sarafinas und Nachbarn gegangen. Die Bäckerei hat nunmehr im Bereich der Restaurants im Port Royale einen kleinen Shop eröffnet. Schon ein gewaltiger Abstieg gegenüber dem zerstörten Gebäude.








Von dem alten Fort Louis hat man einen guten Blick über die gesamte Bay und die Lagune bis hinüber zum holländischen Teil. Deutlich zu sehen sind die Schäden an den Gebäuden, aber auch an der Natur. 90 Prozent aller Büsche und Bäume sind immer noch kahl, ganz besonders stark ist dies im Nord- und Nordostteil der Insel, da gibt es fast keine grünen Flecken mehr.






















Nach ein paar Tagen gingen wir von der Marigot Bay in die Lagune, da ist es zum Arbeiten halt ruhiger. Es gibt ja immer was zu tun. Hier ankerten wir dann wieder vor dem kleinen Berg Witchs Tit, selbst die Mangroven haben hier sehr gelitten. In der Lagune liegen immer noch Dutzende von Booten als Wracks im und unter Wasser, das wird auch noch einige Zeit dauern bis diese geräumt sind.


















Früher war der angesagte Treffpunkt für viele Segler das Cadisco, auch davon ist nicht viel übrig geblieben. Weiter auf den Fotos geht es dann zur Marina Port Royale und dem Restaurantbereich, bis heute fehlt am Abend eine Beleuchtung, das macht den Besuch der wieder geöffneten Restaurants nicht angenehmer.










Der berühmte Maho Strand auf der holländischen Seite ist auch ein Stück kleiner geworden, da muss noch eine Menge Sand aufgeschüttet werden um die alte Strandbreite wieder zu bekommen.






Keine Fotos gemacht haben wir von Grand Case, man erkennt den Ort kaum wieder. Viele Häuser sind Totalschäden, wie überall auf der Insel haben die meisten Bewohner keine Versicherung gehabt, müssen also selbst sehen wie sie klarkommen bzw. eine Hilfe von den Heimatländern Frankreich und Niederlande beantragen. Da haben die Geberländer inzwischen dazu gelernt, am Anfang wurden die Hilfen auf Antrag ausgezahlt, da ging natürlich eine Menge Geld in die falschen Taschen. Nunmehr gibt es erst Geld, wenn das Projekt fertig ist und überprüft werden kann.



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