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Nach Süden mit Hindernissen

Sonntags wollten wir starten, die Windvorhersage war gut. Freitag den 12.08.2016 um 18 Uhr zum letzten Stammtisch in der Mango Bay Bar, dann zurück zum Schiff. Auf Christianes Stirn zeigten sich bei der abendlichen Gesichtsreinigung ein paar dicke Pusteln auf der Stirn. Das hatten wir doch schon mal vor 12 Jahren in Spanien, Herpes. Salbe drauf und am nächsten Morgen sah alles noch schlimmer aus. Dazu kamen Nervenschmerzen im Gesicht, nach Recherchen im bordeigenen Medizinbuch und im Internet kamen wir zu dem Schluss, Herpes Zoster oder Gürtelrose. Montag war Feiertag, also am Dienstag zur Allgemeinärztin. Ein Dermatologe ist nur in Fort de France, ca. 60 km entfernt ansässig. Die erste Diagnose lag dann auch völlig daneben, das war keine eiterige Wunde. Nachdem wir die Ärztin davon überzeugt hatten, dass unsere Diagnose richtig war, verschrieb sie die entsprechenden Medikamente. An Abfahrt war natürlich nicht zu denken. Am Samstag den 20.8.2016 ging es dann wieder besser und wir beschlossen am Sonntag loszufahren.

In der Woche tauchten dann auf der Hurricanseite von Noaa( National Hurrican Center) ein paar Kreuze auf, also könnten Sich Hurricans entwickeln. Die Zugbahn sollte bei Nummer 1 aber Richtung Nordwest gehen, also draussen an uns vorbei. Bei Nummer 2 sah das schon anders aus, 2 Tage lang zog die tropische Depression in unsere Richtung. Dann kurze Entwarnung, das Teil wurde schwächer, erholte sich aber nach 2 Tagen. Da stand dann schon unser Aufbruch an.






Für Sonntag und Montag hatte der Wetterbericht östliche Winde mit 9 bis 12 Knoten vorhergesagt, gut für uns. Sonntag um 7 30 Uhr Abfahrt, draussen dann den Wingaker hoch. Traumsegeln, scheinbarer Wind aus 90 bis 110 Grad, bis zum südlichsten Ende von der nächsten Insel St. Lucia waren wir immer zwischen 6,5 und 8,5 Knoten schnell.






Dann plötzlich kein Wind mehr, also runter mit dem Spi/Wingaker. Dabei rutschte dann das Ende von einer Schot ins Wasser und wickelte sich um die Welle hinter dem Propeller. Der Motor wurde abgewürgt und nichts ging mehr. Also Tauchersachen an und unter das Schiff tauchen. Die Schot war fest in das Wellenlager gezogen, rausziehen ging nicht. Da musste ein scharfes Messer her und die Schot wurde abgeschnitten. Glück war dabei, dass der Seegang nur ca ½ m war, bei 2 oder 3 m Welle wird sowas sehr schwierig.
In der folgenden Zeit kam dann der Wind zeitweilig aus Südost, unter Gross und Genua teils mit Motor ging es dann weiter. Nachts um 0.30 Uhr gingen wir dann in der Admiralty Bay von Bequia vor Anker.







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