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3 Jahre unterwegs




Kaum zu glauben, aber heute vor 3 Jahren sind wir in Faro/Portugal gestartet. Nach der Atlantiküberquerung war die erste Lektion die wir zu lernen hatten – Relax – you are in the Caribbean. Natürlich können wir das über Jahrzehnte gelebte und gelernte Verhalten nicht so einfach über Bord schmeissen, aber ein gutes Stück von dieser Relaxeinstellung haben wir uns angeeignet. Sonst würde man hier auch nicht überleben sondern einen Herzinfarkt nach dem anderen bekommen. Das ganze hängt natürlich auch mit den hier normalen Temperaturen zusammen, bei ständig 30 Grad und mehr muss alles 2 bis 3 Takte langsamer gehen.

Das tägliche Leben unterscheidet sich sehr davon, auf welcher Insel man gerade ist. Die französischen Inseln sind zumindest vom Einkaufsangebot her nicht viel anders als in Europa. Ganz anders sieht es auf den englischen Inseln aus, die Supermärkte sind deutlich kleiner und viel schlechter sortiert, alles was aus Europa importiert wurde ist Schweineteuer. Da muss man sich einfach den Joghurt oder den Käse verkneifen. Auf der anderen Seite ist das Angebot von Mangos, Papayas oder Passionsfrucht mehr als nur ein Ersatz. Da sitzt an der Ecke jemand mit 2 oder 3 Eimern und verkauft diese Früchte zu sehr günstigen Preisen. Überhaupt gibt es auf den englischen Inseln unglaublich viele kleine Läden, der Supermarkt ist hier die Ausnahme. Dadurch hat man natürlich auch viel mehr Kontakt mit den Einheimischen, spätestens beim 3. Einkauf wird man wieder erkannt und schon fast als „Freund“ angesprochen.

Wer in Deutschland kann sich vorstellen ohne Fernseher zu leben? Wir tun es und vermissen nichts. Klar läuft mal in einer Bar der Fernseher, aber es interessiert fast nicht. Für Kontakte und um über das Weltgeschehen einigermassen auf dem Laufenden zu bleiben haben wir halt Internet. Da die Bezahlung entweder nach verbrauchten Daten oder nach Zeit geht, Flatrate ist sehr selten, beschränkt sich der Gebrauch des Internets auch auf die wesentlichen Sachen.

Vor der Reise hatten wir in verschiedenen Foren gelesen, dass das Klima der Karibik sehr Materialmordent ist. Dies können wir nach 3 Jahren nur voll bestätigen. Die guten Markisenstoffe für Bimini usw.halten nur 2 bis max. 5 Jahre, dann fallen sie einfach auseinander und müssen für viel Geld (4 bis 5000 Euro) erneuert werden. Das war u.a. auch für uns der Grund die Sprayhood und das Bimini nunmehr aus festem Material zu bauen. Alles was der Sonne ausgesetzt wird und nicht aus Edelstahl oder Gfk (Glasfaserkunststoff) ist, hält nicht lange. Plastik bricht einfach weg, billige Leinen und Gurte fallen auseinander, Schlauchboote müssen aus Hypalon sein und auch dann möglichst mit einem Cover geschützt werden. Dies belastet das Budget mehr als angenommen und eingeplant.

Natürlich vermissen wir die Freunde und Verwandten in Deutschland, auf der anderen Seite haben wir hier auch viele neue Freunde und Bekannte gewonnen, da es sich meist um Langzeitsegler handelt geht dies auch schnell und problemlos. Man ist einfach offener für neue Kontakte.

Wie geht es weiter? Zunächst mal wollen wir noch zum Ende diesen Jahres oder Anfang 2017 Richtung Cuba starten, dann sehen wir weiter. Gerade dieses Jahr mit seinem verrückten Wetter hat uns gelehrt nicht zu sehr feste Ziele und Zeiten ins Auge zu fassen. So ist halt das Seglerleben, das Wetter bestimmt und nicht wir.



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